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Manometer zubehör

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Manometerzubehör – Absperrventile, Syphons und Dämpfer

Manometerzubehör – Absperrventile, Syphons und Druckdämpfer

Manometerzubehör verwenden Sie, wenn Sie Ihre Druckmessung schützen, absperrbar machen oder die Montage vereinfachen möchten. Je nach Medium, Temperatur und Prozessbedingungen wählen Sie ein Manometer-Absperrventil, ein Syphonrohr oder einen Druckdämpfer. Ebora liefert dieses Zubehör in Edelstahl, Messing und Stahl – geeignet für vielfältige industrielle Anwendungen. Sehen Sie sich auch unser vollständiges Angebot im Bereich Instrumentierung an.


Manometer-Absperrventile

Ein Manometer-Absperrventil wird zwischen dem Prozess und dem Manometer eingebaut. Damit bringen Sie die Messung langsam unter Druck und sperren den Messanschluss während Wartungsarbeiten oder beim Austausch des Geräts ab. So vermeiden Sie Druckstöße und schützen das Manometer beim Losschrauben.

Ebora liefert Manometer-Absperrventile in Ausführungen mit und ohne externen Prüfanschluss. Der Prüfanschluss ermöglicht es, ein Referenzinstrument anzuschließen, ohne die Anlage zu entlüften oder Druck zu verlieren. Dies ist besonders nützlich bei der periodischen Kalibrierung oder Überprüfung Ihrer Messung.


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EB298106 Manometerabsperrventil DIN 16270 Form A
184,05 222,70 Inkl. MwSt
Artikelnummer: 913798
EBSS316 MAN-1/4-1/2 Manometeradapter G1/4 Innengewinde auf G1/2 Außengewinde
23,50 28,44 Inkl. MwSt
Artikelnummer: 10179086
10014021
Artikelnummer: 9021576
Spirax Sarco SYKIT SYF-I3, COCK SYK-I 3 x DICHTUNG, NIPPEL
529,02 640,11 Inkl. MwSt
Artikelnummer: AC-151338
Toebehoren vlgs. DIN
Artikelnummer: 1779
Manometer, koppelingen
Artikelnummer: 1791
Manometer ventiel
Artikelnummer: 1792
Manometer ventiel DIN16270
Artikelnummer: 1775
Sifonpijp met spansok, U-vorm
Artikelnummer: 1777
Manometer kranen
Artikelnummer: 1778
Overdrukbeveiliging
Artikelnummer: 1781
Manometer-Syphon speciaal
Artikelnummer: 1787
Manometer steun DIN 16 281
Artikelnummer: 1788
Manometer schokdemper
Artikelnummer: 1786
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Manometer zubehör

Warum ein Manometer-Absperrventil statt eines Kugelventils?

In der Praxis wird vor dem Manometer häufig ein Kugelventil eingesetzt. Das erscheint naheliegend — Kugelventile sind gebräuchlich, kostengünstig und weit verbreitet — aber für Manometeranwendungen ist ein Kugelventil technisch gesehen nicht der richtige Absperrer.

Ein Kugelventil öffnet vollständig in einer Vierteldrehung. Dadurch baut sich der Druck nahezu sofort an der Messzelle auf. Bei höheren Betriebsdrücken kann dieser plötzliche Druckaufbau das Bourdon-Element oder die Messzelle des Manometers beschädigen, selbst wenn der Spitzendruck innerhalb des Nennbereichs des Instruments liegt.

Ein Manometer-Absperrventil arbeitet mit einer Nadelspindel, mit der Sie den Durchfluss manuell und stufenweise öffnen. So bringen Sie den Druck langsam und kontrolliert auf das Messgerät. Dies verhindert Druckstöße beim Öffnen und verlängert die Lebensdauer des Instruments erheblich.

Wählen Sie immer ein Manometer-Absperrventil, wenn:

  • Sie das Manometer regelmäßig für Wartung oder Austausch absperren
  • Der Betriebsdruck höher als 10 bar ist
  • Das System empfindlich auf Druckstöße oder Pulsationen reagiert
  • Eine genaue Ablesung erforderlich ist und Zeigerpendelungen vermieden werden müssen

Ein Kugelventil können Sie weiterhin als Hauptabsperrer vor dem Manometer-Absperrventil einsetzen — beispielsweise um den Abschnitt vollständig druckfrei zu schalten. Die Kombination aus Kugelventil und Manometer-Absperrventil bietet sowohl schnelle Absperrung als auch kontrollierten Druckaufbau beim Öffnen.


Welches Material wählen Sie für das Absperrventil?

Das Material des Ventils bestimmen Sie anhand des Mediums und der Umgebungsbedingungen. Ebora liefert in drei Standardmaterialien:

  • Messing – geeignet für Wasser, Luft und neutrale Gase bei geringer bis mittlerer Korrosionsbelastung
  • Edelstahl – eingesetzt bei aggressiven Medien, Lebensmittelanwendungen oder Außeninstallationen
  • Stahl – für höhere Druckklassen in allgemeinen Industrieanwendungen

Wählen Sie Edelstahl, wenn das Medium korrosiv ist oder Hygieneanforderungen gelten. Bei Unsicherheit über die Materialwahl fordern Sie eine technische Beratung über unsere Produktseiten an oder kontaktieren Sie uns für ein Angebot.


Wann verwenden Sie einen Manometersyphon?

Ein Manometersyphon — auch Varkenstaart- oder Pigtail-Syphon genannt — wird eingesetzt, wenn die Temperatur des Mediums für einen direkten Anschluss an das Manometer zu hoch ist. Dies ist typischerweise bei Dampf, Heißwasser oder anderen Medien über 60 °C der Fall.

Der Syphon bildet eine Schlaufe in der Leitung. In dieser Schlaufe sammelt sich Kondensat und bildet so einen Flüssigkeitspuffer zwischen dem heißen Medium und dem Manometer. Da die Wärmeleitung über diesen Puffer erheblich geringer ist als über Metall allein, bleibt die Temperatur an der Messzelle innerhalb des zulässigen Bereichs des Instruments.

Ein Syphon ist daher bei Dampfanwendungen kein optionales Zubehör — er ist eine notwendige Schutzmaßnahme, um vorzeitigen Verschleiß oder Messfehler zu vermeiden.


Welche Syphon-Ausführung wählen Sie?

Ebora liefert Syphonrohre in verschiedenen Formen und Größen, passend zum erforderlichen Prozessanschluss:

  • U-Form (gerade) – kompakte Ausführung für beengte Einbauverhältnisse
  • Ringform (Pigtail/Varkenstaart) – größere Pufferkapazität, besser geeignet für höhere Temperaturen
  • Gerade Ausführung – für spezifische Montagekonfigurationen

Der Syphon ist mit verschiedenen Prozessanschlüssen (u. a. G?, G¼, G½) und in Materialien wie Messing und Edelstahl erhältlich. Stimmen Sie die Ausführung auf das Medium, die Temperatur und die verfügbare Montagemöglichkeit ab.


Wie schützen Sie Ihr Manometer vor Druckstößen?

In Anlagen, in denen Druckstöße auftreten — beispielsweise beim Starten von Pumpen, bei Schnellschlussarmaturen oder pulsierenden Kompressoren — kann die Messzelle eines Manometers durch den plötzlichen Druckaufbau beschädigt werden. Ein Drucksensor bietet hier manchmal eine Alternative, aber für Manometeranwendungen ist ein Druckdämpfer die geeignete Lösung.


Wann ist ein Druckdämpfer erforderlich?

Ein Druckdämpfer wird direkt vor dem Manometer eingebaut. Es handelt sich um ein Zwischenstück mit reduzierter Durchgangsbohrung, das den Druckaufbau am Messgerät verlangsamt. Der Spitzendruck wird gedämpft, bevor er die Messzelle erreicht. Dies verlängert die Lebensdauer des Manometers und verhindert Ablesefehler durch pendelnde Zeiger.

Wählen Sie einen Druckdämpfer, wenn:

  • Die Anlage Schnellschlussarmaturen oder Regelventile enthält
  • Ein Kompressor oder eine Pumpe pulsierenden Druck erzeugt
  • Sie in derselben Anlage bereits Manometerschäden hatten
  • Eine genaue Ablesung erforderlich ist und Zeigerpendelungen die Lesbarkeit beeinträchtigen

Welches Zubehör passt zu Ihrer Anwendung?

Situation Empfohlenes Zubehör
Wartung oder Austausch des Manometers Manometer-Absperrventil
Periodische Kalibrierung ohne Druckverlust Ventil mit externem Prüfanschluss
Medium über 60 °C (z. B. Dampf) Manometersyphon
Beengter Einbauraum bei Dampfanwendung U-Syphon (kompakte Ausführung)
Pulsierender Druck oder Druckstöße Druckdämpfer
Kombination aus hoher Temperatur und Druckstößen Syphon + Druckdämpfer
Aggressives oder korrosives Medium Edelstahlausführung

Nutzen Sie diese Tabelle als erste Auswahlhilfe. Bei Unsicherheit über die richtige Kombination — zum Beispiel bei gleichzeitig hoher Temperatur und Druckstößen — empfiehlt sich der Einsatz beider Maßnahmen.


Anschlussteile für eine einfache Montage

Neben Ventilen, Syphons und Dämpfern liefert Ebora verschiedene Anschlussteile, die die Montage Ihres Manometers vereinfachen. Dazu gehören Reduziernippel, Reduzierstücke und Überwurfmuttern zum Ausgleich von Maßabweichungen zwischen dem Prozessanschluss und dem Instrument. Diese Teile sind in den gängigen metrischen und BSP-Gewindemaßen erhältlich.

Ebora liefert Zubehör von namhaften Herstellern, darunter Wika, einem der führenden Hersteller auf dem Gebiet der Druck- und Temperaturmesstechnik.

Wählen Sie das passende Manometerzubehör anhand von Medium, Temperatur und Prozessbedingungen aus oder fordern Sie direkt über unsere Produktseite ein Angebot an.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich ein Manometer-Absperrventil mit einem Syphon kombinieren?

Ja, dies ist eine häufig verwendete Kombination bei Dampfanwendungen. Sie bauen den Syphon direkt auf den Prozessanschluss und das Absperrventil zwischen Syphon und Manometer. So schützen Sie das Instrument sowohl vor hohen Temperaturen als auch vor Druckaufbau bei Wartungsarbeiten.

Was ist der Unterschied zwischen einem Syphon und einem Druckdämpfer?

Ein Syphon schützt das Manometer vor zu hohen Temperaturen, indem er einen Flüssigkeitspuffer bildet. Ein Druckdämpfer schützt vor Druckstößen, indem er den Druckaufbau über eine reduzierte Bohrung verlangsamt. Beide haben unterschiedliche Funktionen und können gleichzeitig eingesetzt werden.

Für welche Medien ist ein Syphon nicht geeignet?

Ein Syphon ist nicht geeignet für Medien, die bei niedrigeren Temperaturen erstarren, kristallisieren oder viskos werden. In diesem Fall kann der Kondensatpuffer im Syphon verstopfen, wodurch die Schutzfunktion verloren geht. Besprechen Sie in diesem Fall, welche alternative Schutzmaßnahme geeignet ist.

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