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Leckageüberwachung

Leckerkennung
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Leckageüberwachung für doppelwandige Rohre und Fußböden | Ebora

Leckagedetektion setzen Sie ein, wenn Sie Flüssigkeitsaustritt frühzeitig in doppelwandigen Rohrleitungssystemen oder auf Böden in Prozessräumen erkennen müssen. Eine unentdeckte Leckage führt zu Umweltschäden, Anlagenstillstand oder Sicherheitsrisiken. Mit einem intelligenten Leckagedetektionssystem wissen Sie genau, wo und wann eine Leckage auftritt — ohne manuelle Kontrolle.

Wann verwenden Sie ein Leckageüberwachungsystem?

Ein Leckagedetektionssystem ist geeignet, wenn:
  • Sie mit doppelwandigen Leitungen für Chemikalien, Kraftstoffe oder Prozesswasser arbeiten
  • Ihre Anlage gesetzlich zur kontinuierlichen Überwachung der Rohrintegrität verpflichtet ist
  • Flüssigkeitsaustritt auf Böden sofort erkannt werden muss, um Folgeschäden zu begrenzen
  • Sie mehrere Messpunkte über große Entfernungen von einer zentralen Einheit aus überwachen möchten
Diese Art der Überwachung findet Anwendung in der chemischen Industrie, der Lebensmittelproduktion, in Kraftwerken und in der Wasseraufbereitung — überall dort, wo Rohrsicherheit kritisch ist.
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Leck uberwachung DF1100
Artikelnummer: 3398
Leck uberwachungr DF1130
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Leckageüberwachung

Wie funktioniert Leckagedetektion in doppelwandigen Rohren?

In einem doppelwandigen Rohrleitungssystem befindet sich ein Zwischenraum zwischen dem Innenrohr und dem Außenrohr. Sobald das Innenrohr undicht wird, fließt Flüssigkeit in diesen Raum. Ein Sensor — am tiefsten Punkt des Kompartiments positioniert — misst die elektrische Leitfähigkeit. Sobald der gemessene Wert den Schwellenwert überschreitet (500 mS, entsprechend einem Widerstand unter 500 kO), löst das System einen Leckagealarm aus. Die Steuereinheit verwaltet über ein zweidrähtige Leitung bis zu 99 Sensoren. Jeder Messpunkt hat eine eigene ID, sodass das System genau anzeigt, wo sich die Leckage befindet. Nach Reinigung der Rohrleitung und einem Reset ist das System sofort wieder betriebsbereit — Sensoren oder Kabel müssen nicht ersetzt werden. Das System führt periodische Selbstkontrollen durch:
  • Anzahl der angeschlossenen Detektoren
  • Status jedes einzelnen Detektors
  • Korrosion der Messsonden
  • Kabelintegrität des gesamten Messstrangs
Bei Abweichungen gibt die Steuereinheit einen Alarm aus: Leckage, Kurzschluss, Kabelbruch, Korrosion oder Spannungsausfall.

Leckagedetektion auf Böden: wann anwenden?

Auf Böden in Prozessräumen, Lagerräumen oder Serverräumen setzen Sie Leckagedetektion ein, wenn die frühzeitige Erkennung von Flüssigkeit unerlässlich ist. Typische Anwendungen:
  • Auffangwannen unter Tanks oder Pumpen
  • Bodenflächen in der Nähe von Prozessinstrumenten oder Anschlüssen (siehe auch unsere Drucksensoren und Füllstandssensoren)
  • Kühlwasserleitungen unter Doppelböden in Versorgungsgebäuden
Der Sensor wird am tiefsten Punkt des Bodens oder der Auffangwanne positioniert, sodass Flüssigkeit stets zur Messsonde hin fließt.

Welche Komponenten hat ein Leckagedetektionssystem?

Ein vollständiges System besteht aus folgenden Komponenten:

Komponente Funktion
DF1000i Steuereinheit Zentrale Verarbeitung, Display, Alarm und MOD-bus Kommunikation
DF1030i Detektor Erfasst Sensordaten, trifft Entscheidung: Leckage / Korrosion / OK
DF1020i Sensor / Messkopf Leitfähigkeitsmessung mit Hastelloy C-Sonden, inkl. 5 m Kabel
DF1037i Endeinheit Schließt den Messstrang ab, überwacht Endspannung und Temperatur
DF/OG Kabel Zweidrahtig, abgeschirmt, geeignet für Erd- und Freiluftverlegen
Eine Turn-key-Version ist erhältlich (DF1000Ti-Serie), die vollständig vorverdrahtet und konfiguriert geliefert wird. Die Installation beschränkt sich dann auf Positionieren und Verbinden über vorkonfektionierte Kabel mit Steckverbindern — keine Softwarekonfiguration vor Ort erforderlich.

Auswahlhilfe: Welches System passt zu Ihrer Situation?

Wählen Sie anhand Ihrer Anwendung:
  • Doppelwandige Leitung, mehrere Messpunkte über große Entfernungen ? DF1000i-System mit mehreren DF1030i-Detektoren, Kabellänge bis 4 km (8 km bei optimaler Verteilung)
  • Einzelner Messpunkt, begrenzte Installation ? DF1030i mit DF1020i-Sensor als Einzelausführung
  • Installateur für Inbetriebnahme verfügbar ? Standard DF-Serie
  • Kein technisches Fachwissen vor Ort ? Turn-key DF-Ti-Serie, vollständig vorkonfiguriert
  • Anbindung an SCADA oder GLT gewünscht ? System mit MOD-bus-Anschluss (Standard bei DF1000i)
Unsicher über die richtige Konfiguration für Ihr Rohrleitungssystem? Nennen Sie uns die Details Ihrer Anlage — Anzahl der Messpunkte, Medium, Kabellänge und Montageort — und wir empfehlen die passende Zusammenstellung.

Normen und Zertifizierung

Das System ist gemäß ISO 9001 und ISO 14001 gefertigt, CE-zertifiziert sowie RoHS/REACH-konform. Die elektromagnetische Verträglichkeit entspricht EN 61000-6-4 (Emission) und EN 61000-6-2 (Immunität), einschließlich Prüfungen für elektrostatische Entladung, schnelle Transienten und Spannungseinbrüche. Für Anwendungen in der chemischen oder petrochemischen Industrie, der Wasseraufbereitung oder der Lebensmittelproduktion bietet dies die erforderliche Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit. Entdecken Sie auch unser vollständiges Angebot an Prozessinstrumentierung für weitere Mess- und Überwachungslösungen. Wählen Sie die passende Leckagedetektion anhand der Anzahl der Messpunkte, Ihres Mediums und der gewünschten Kommunikationsform — oder fordern Sie direkt ein Angebot für das DF1000i-System an.

Häufig gestellte Fragen

Wie lang kann der Messstrang eines DF1000i-Systems sein?

Die maximale Kabellänge beträgt 4 km. Bei optimaler Verteilung der Messköpfe entlang des Strangs ist eine Länge von 8 km möglich. Damit ist das System auch für lange Rohrstrecken in Infrastrukturprojekten oder auf Industriegeländen geeignet.

Wie positioniere ich einen Sensor korrekt in einem doppelwandigen Rohrleitungssystem?

Positionieren Sie den Sensor stets am tiefsten Punkt des Kompartiments. Bei einer Leckage fließt die Flüssigkeit zu diesem Punkt, was eine zuverlässige und rechtzeitige Erkennung sicherstellt. Für doppelwandige Systeme stehen mehrere Montageoptionen zur Verfügung: über ein T-Stück, ein Stumpfschweißteil oder einen Anbohrschellen-Adapter.

Kann das System an ein SCADA oder eine GLT angebunden werden?

Ja. Die Steuereinheit DF1000i ist standardmäßig mit einem MOD-bus-Anschluss ausgestattet. Darüber lassen sich alle Messdaten und Alarmzustände auslesen sowie Parameter über ein zentrales Leitsystem einstellen.

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